SPD Offenburg

 
 

08.12.2018 in Gemeinderatsfraktion

Auf einem hohen Level

 

Ob Kinderbetreuung oder das Niveau unserer Schulen. Eine extrem gute Wirtschaftsstruktur mit einer steigenden Zahl von Arbeitsplätzen. Ein breit gefächertes Angebot im Bereich Sport und Kultur – dank unzähliger Vereine und Initiativen mit viel ehrenamtlichem Engagement.

Die Verkehrsinfrastruktur hat Nachholbedarf. Ebenso das Angebot an preisgünstigeren Wohnungen.

Dennoch: Offenburg hat ein Level, um das uns zahlreiche andere Städte beneiden. Das ist gut so, aber längst nicht selbstverständlich. In dieser Situation und mit Blick auf die Kommunalwahl im Mai 2019 will die SPD dem aktuellen Zustand und den notwendigen Entwicklungen „auf den Zahn fühlen.“ Gemeinsam mit interessierten Bürgern. Wir wollen vor allem zuhören und dabei Ideen, Hinweise und kritische Anmerkungen erfahren.

Verkehr und Wohnen, zwei heiß diskutierte Themen, stehen am Donnerstag, 17. Januar 2019 auf dem Programm. Treffpunkt ist um 19.30 Uhr im SPD-Bürgerbüro in der Philipp-Reis-Straße 7.

Wir laden Sie schon jetzt ein, dabei zu sein und freuen uns auf Ihre Beteiligung.

Jochen Ficht jochen.ficht@spd-offenburg.de

[VGL.: Offenblatt 08.12.2018]

 

24.11.2018 in Gemeinderatsfraktion

Zukunft. Europa. Frieden

 

Gewiss: Die Waldseemüllerkarte, im Elsass einst hergestellt, ist das kostbarste Stück im Ritterhausmuseum. Eine Rarität, eine von vier weltweit. Grund genug, die neu konzipierte Dauerausstellung anzuschauen. Und sich auch davon zu überzeugen, dass das Werk ausgezeichnet gelungen ist. Straßburg, die große Schwester, mit dem Historischen Stadtmuseum, und Offenburg, der kleine Bruder, auf Augenhöhe. In Sichtweite beide.

Europa verbindet uns. Endlich und hoffentlich für alle Zeiten. Wie wechselvoll die Geschichte beider Städte und Länder im Kern Europas war – beide Museen zeigen sie ehrlich und faktengestützt. Auch im Blick auf den Ersten Weltkrieg, dessen Ende sich zum 100. Mal jährt. Dass jetzt allerorten sogar gemeinsam dieses gerade auch im benachbarten Elsass grauenhaften Geschehens gedacht wurde – Offenburg war in Sainte-Croix-aux-Mines vertreten – ist ein beeindruckendes Zeichen: für ehrliche Erinnerung, für Umkehr und Vergebung, für Völkerverständigung, für Friedenswillen.

Für Europa, gegen Nationalismus!

Bertold Thoma bertold.thoma@spd-offenburg.de

[VGL.: Offenblatt 24.11.2018]

 

10.11.2018 in Gemeinderatsfraktion

Unmögliches Ansinnen

 

Die Idee der Gemeinderatsraktion der Grünen und zweier weiterer Stadträte, das neue Klinikum in Offenburg am Ebertplatz zu errichten, mag charmant klingen. Sie verkennen jedoch die Fakten, die dieses Ansinnen unmöglich machen:

1. Statt der bisherigen 461 Betten müssen 870 Betten samt zugehöriger Infrastruktur untergebracht werden (Agenda 2030).

2. Ein Um-/Neubau in diesem Umfang ist im laufenden Betrieb nicht möglich.

3. Die jetzige bauliche Struktur der Klinik am Ebertplatz ist verschachtelt, die Stationen sind zu klein, ein ökonomischer und patientenfreundlicher Betrieb ist unmöglich.

4. Die Hinzunahme des Kirsch-Areals (es gehört dem Kreis nicht!) und des Areals der jetzigen Krankenpflegeschule würde Wege über die Moltkestraße (erheblich mehr Verkehr als bisher) und damit unökonomische Abläufe erzeugen.

5. Medizin auf höchstem Niveau braucht zeitgemäße bauliche Strukturen.

6. Ein neues Klinikum braucht Reserveflächen für zukünftige Umbauten und Erweiterungen.

Fazit: Der Neubau muss auf einem mit allen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbaren neuen Areal mit zirka 20 Ar errichtet werden.

Martina Bregler martina.bregler@spd-offenburg.de

[VGL.: Offenblatt 10.11.2018]

 

27.10.2018 in Gemeinderatsfraktion

Neue Verhältnisse

 

Immer dann, wenn Wahlverlierer versuchen, ein schlechtes Ergebnis zu erklären, hört es sich häufig einfach nur peinlich an. Deswegen erspare ich mir die üblichen 08/15-Aussagen zur verlorenen OB-Wahl. Natürlich werden wir diese Wahl in Ruhe, sehr offen und auch selbstkritisch sowie gründlich analysieren. Versäumnisse, falsche Einschätzungen oder Fehler müssen ja nicht wiederholt werden. Dem Gewinner Marco Steffens gratuliere ich zu dem eindeutigen Wahlergebnis. Ich wünsche ihm für die neue Aufgabe in den nächsten Jahren natürlich alles Gute und für die Entwicklung Offenburgs viel Erfolg. Zahlreiche Ideen, Vorschläge und konkrete Aussagen haben diesen Wahlkampf geprägt. Wir werden in unserer Arbeit nicht nur genau beobachten, ob den vielen Worten wirklich Taten folgen. Viele Themen werden wir aktiv in die Kommunalpolitik einspeisen.

Unser Dank gilt dem von uns unterstützten parteilosen Kandidaten Dr. Harald Rau. Er hat mit seinem hohen persönlichen Einsatz sehr engagiert gekämpft.

Unser geschärfter Blick geht nun Richtung Kommunalwahl im Mai 2019. Neue Zeiten erwarten wir – mit einem neuen Stadtoberhaupt und neuen Verhältnissen im Gemeinderat.

Jochen Ficht jochen.ficht@spd-offenburg.de

[VGL.: Offenblatt 27.10.2018]

 

14.08.2018 in Gemeinderatsfraktion

Oberbürgermeisterwahlkampf sorgt für heftige und hektische Reaktion

 

Eigentlich wollte der von der SPD und den Grünen parteilose und unabhänbgige Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl, Dr. Harald Rau, ein faires Angebot an den CDU-Mann Steffens unterbreiten.

Sein Vorschlag, gemeinsame Vorstellungsrunden mit Gesprächen und Diskussionen in allen Offenburger Stadt- und Ortsteilen gemeinsam durchzuführen, sorgt aber seit der Veröffentlichung für heftige und hektische Reaktionen der Gegenseite.

Die Stellungnahme der SPD-Seite zu den etwas konfusen Reaktionen des CDU-Mannes lesen Sie hier im Wortlaut:

"Das ist eine schwache, ausweichende und ablenkende Antwort des CDU-Kandidaten". Mit diesen Worten kommentiert Jochen Ficht, Vorsitzender der SPD-Gemeinderatsfraktion Offenburg, eine Veröffentlichung Steffens zu einem Angebot des parteilosen OB-Kandidaten Dr. Harald Rau auf gemeinsame Diskussionsrunden.

Harald Rau hatte vor wenigen Tagen dem OB-Kandidaten der CDU angeboten, gemeinsame Vorstellungs- und Diskussionsveranstaltungen in allen Ortsteilen und auch in allen Stadtteilen zu veranstalten.

Der parteilose und unabhängige Bewerber Dr. Harald Rau, der von der SPD und den Grünen unterstützt wird, sieht in dieser Form der gemeinsamen Veranstaltungen einen echten Bürgerdialog, in dem die Bürgerinnen und Bürger im Kennenlernen, im Gespräch und in der Diskussion einen direkten Vergleich zwischen den Bewerbern ziehen könnten. "Genau das ist der Charme dieser Runden", so der Fraktionschef Jochen Ficht. In dieser Präsenz miteinander könnten sich die Besucher am besten ihr eigenes Urteil für die OB-Wahl bilden. Zudem könne in diesen Runden sehr genau auf die jeweiligen Themen, Vorstellungen und Probleme im Orts- oder Stadtteil eingegangen werden.

Es gehe immerhin um die Frage "welcher Kandidat hat mehr Erfahrung, bei wem ist die Entwicklung des Oberzentrums Offenburg in den besten Händen, welche Aufgaben sind wie vorrangig anzugehen", so Jochen Ficht. Die alleinige Aufzählung der bisherigen Veranstaltungen des CDU-Mannes sind noch kein Beleg für eine andere unbd bessere Politik als Oberbürgermeister. "Im Wahlkampf wird nicht wirklich entscheidend sein, welcher Kandidat war zuerst in welchem Ortsteil oder wer hat die meisten Würstchen aus der Region freundlich lächelnd verteilt" betont der SPD-Fraktionsvorsitzende Ficht abschließend."

Jochen Ficht jochen.ficht@spd-offenburg.de

 

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