Feuerwehr muss auf den neuesten Stand

Aktualisiert: Feb 23


Ein ganz großes Kompliment und Dankeschön an alle haupt- und ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männer für ihren unermüdlichen Einsatz für die Offenburger Bevölkerung und Betriebe, welcher unter Hintanstellung persönlicherBequemlichkeit geleistet wird. Erfreulich ist die gestiegene Anzahl der Mitglieder in der Jugendfeuerwehr auf jetzt beinahe 70 Aktive dank der hervorragenden Jugendarbeit.Die Anforderungen der inzwischen weit über 600 Einsätze jährlich werden durch technische Entwicklungen immer komplexer. Die Abteilungen der Ortschaften schließen sich vorbildlich zu neuen Einheiten zusammen.Diesewidmen sich schwerpunktmäßig speziellen Aufgaben wie Hochwassermanagement (Windschläg), technische Hilfeleistung (Nord) und Wasser- und Eisrettung (West). Bedauerlicherweise ist die räumliche und technische Ausstattung trotz großer Anstrengung der Stadt noch nicht überall auf dem notwendigen Stand. Die Reblandfeuerwehr hat die Aufgabe, bei Waldbränden Einsätze zu leisten. Dies scheitert derzeit noch am fehlenden Unterstützungs-Löschfahrzeug, welches nur im neuen Feuerwehrhaus in Zell- Weierbach unterzubringen sein wird. In Zeiten großer Trockenheit ist die Waldbrandgefahr schon gestiegen und Offenburg als große Kreisstadt auf die Unterstützung durch die Löschfahrzeuge aus Durbach und Ohlsbach angewiesen. Deswegen ist die Realisierung des neuen Feuerwehrhauses für die Feuerwehr im Rebland spätestens, wie ursprünglich geplant, in den Jahren 2022/23 anzugehen und nicht, wie angedacht, nach 2023/24 zu verschieben. Es wird der Phantasie von Verwaltung und Gemeinderat obliegen zu entscheiden, welches Projekt dafür nach hinten zu schieben ist.

- Martina Bregler

(Quelle: Offenblatt)

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