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Anträge der SPD Offenburg
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Ulrike Weidt ist die Landtagskandidatin der SPD für den Wahlkreis Offenburg.
Liebe Bürgerinnen und Bürger
Die 44-jährige Rechtsanwältin erhielt bei der SPD-Delegiertenkonferenz in Zell-Weierbach 36 Ja-Stimmen, zwei Delegierte enthielten sich.
Ulrike Weidt lebt in Offenburg, ist verheiratet und Mutter zweier Töchter. Bildung, innere Sicherheit und der Atomausstieg bezeichnete Weidt als die tragenden Themen ihres Wahlkampfes. Sie sprach sich für die Abschaffung der Werkrealschulen in Baden-Württemberg aus. Die CDU-geführte Landesregierung ändere mit deren Einführung nichts an der Misere im Hauptschulsektor.
Weidt kritisierte die Sparpolitik Stuttgarts bei der inneren Sicherheit. In ihrer Praxis als Rechtsanwältin erlebe sie, wie durch Personalmangel zum Beispiel Strafverfahren über Gebühr in die Länge gezogen werden. Gleichzeitig werden Polizeiposten zusammengelegt. „Das ist Sicherheitspolitik nach Kassenlage", kritisierte sie.
Zustimmung von den Delegierten erhielt Weidt auch bei ihrer Kritik an der CDU-Regierung in Stuttgart in Sachen Atomausstieg. Die Mappus-Regierung unterstütze den Bund bei seinem Versuch, den beschlossenen Ausstieg am Bundesrat vorbei zu verschieben. Das schmälere die Position des Landes Baden-Württemberg.
Glückwünsche erhielt Ulrike Weidt von der Kreisvorsitzenden der Ortenau-SPD, der Bundestagsabgeordneten Elvira Drobinski-Weiß sowie von der SPD-Vorsitzenden Kirsten Braun und dem Vorsitzenden des SPD-Stadtverbandes Offenburg, Jochen Ficht.
Als Zweitkandidatin wählten die Delegierten die 21-jährige Lina Seitzl aus Hohberg. Die Landtagswahl findet am 27. März 2011 statt.


